Die grüne Farbe irritiert erst einmal ein bisschen, aber der Geschmack entschädigt dafür – Grüne Smoothies sind nämlich wirklich richtig lecker. Jedenfalls dann, wenn man die richtigen Zutaten verwendet. Seit zwei Wochen steht ein Standmixer (Farbe: grün) bei uns in der Küche, und er hat sehr viel zu tun.

Grüne Smoothies: gesunde Mahlzeit zum Trinken

Ja, Grüne Smoothies sind hip – aber sie sind einfach so gesund und lecker, dass es sich trotzdem lohnt, sie auszuprobieren. Denn sie stecken voller Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und sekundärer Pflanzenstoffe, dafür aber ohne Konservierungsstoffe. Sie enthalten sämtliche Ballaststoffe und das gesamte Blattgrün, was sie zu einer richtigen Mahlzeit macht.

Gut bekömmlich

Weil der Mixer die Zellulose zerschlägt, wird das Verdauungssystem nicht allzu sehr beansprucht – das Getränk ist gut bekömmlich. Den Energie-Kick, den sie bringen, merkt man oft sofort. Und der Heißhunger nach Süßem, den man nach Kantinenessen häufig spürt, bleibt aus. Was man unter Umständen nach einiger Zeit auch auf der Waage sehen kann.

Ballaststoffe regen den Darm an

Wer zum ersten Mal einen Smoothie trinkt, kann eventuell ein Völlegefühl haben – möglicherweise sind es die Ballaststoffe, die den Darm antreiben, vielleicht aber auch die beginnende Entgiftung des Körpers. In diesem Fall einfach die Menge erst einmal reduzieren und langsam steigern. Wichtig ist, den Smoothie zu kauen – er ist kein Getränk, sondern eine Mahlzeit.

Zutaten immer wieder wechseln

Man sollte außerdem die Zutaten regelmäßig wechseln. einige Blattgemüse, zum Beispiel Spinat, enthalten Oxalsäure. Also am nächsten Tag dann lieber Feldsalat oder Radieschenblätter nehmen und erst ein paar Tage später wieder zum Spinat greifen. Empfehlenswert ist auch, Zutaten in Bioqualität zu nehmen, die weniger Pestizide enthalten.
Auch zum Mitnehmen eignen sich Smoothies – frisch zubereitet halten sie etwa zwölf bis 24 Stunden.

Einfüllen, Wasser dazu, rühren lassen – fertig!

Die Herstellung von Grünen Smoothies ist einfach: Man gibt nur Gemüse wie Spinat, Grünkohl, Fenchel, Brokkoli und Mohrrüben, Wildkräuter, Obst und Mineralwasser in den Mixer und lässt ihn das Ganze kräftig durchrühren. Ideal ist es, je etwa zur Hälfte Obst und Gemüse einzufüllen und dann noch 350 bis 500 Milliliter Wasser hinzuzugeben.

Auf saisonale und regionale Zutaten achten

Je frischer, desto besser, und die Blätter sollten möglichst dunkelgrün sein – blasse Blätter enthalten nur wenig Chlorophyll. Bei der Zusammenstellung kann man nach Herzenslust mischen, sollte aber auf saisonale und regionale Produkte besonders achten. Reif sollten Obst und Gemüse sein, damit sie leichter verdaulich sind. Auch Chia-Samen und andere „Superfoods“ kann man dazugeben.

Tipp: Zuerst das Blattgrün, dann Wasser und am Ende Obst einfüllen und auf die Höhenanzeige achten.

Mixer: Auf Dauer lohnt sich ein hochwertiges Gerät

Mixer gibt es unendlich viele, in Preislagen ab etwa 40 Euro. Zum Ausprobieren reicht so ein preiswerteres Gerät auf alle Fälle, aber um die wertvollen Inhaltsstoffe komplett freizusetzen, sollte man langfristig auf einen Hochleistungsmixer setzen. Die Smoothies daraus sind wesentlich leichter verdaulich und sehr cremig, Fasern und Blattreste werden vollkommen zerkleinert. Das Gerät, das wir verwenden ist ein Bianco primo, der knapp 270 Euro gekostet hat – viel Geld, aber es ist wirklich gut angelegt und das Gerät mehrmals pro Woche im Einsatz.

Grüne Smoothies – Geräte aus Berlin

Eine gute Adresse, um sich Rat zu holen und einen Mixer zu kaufen, ist Grüne Smoothies GmbH in der Urbanstraße 177a (10961 Berlin, Tel. 030/577 02 80 20, geöffnet Mo-Sa, 10-18 Uhr). Auf der Internetseite der Betreiber, www.gruenesmoothies.de, gibt es auch noch Rezepte und weitere Informationen über Grüne Smoothies.

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