Greenshowroom: Salonshow mit nachhaltiger Mode

Somyso
Somyso Foto: Alexander Koerner/Getty Images for Greenshowroom

 

Der Greenshowroom ist der beste Beweis dafür, dass Öko-Mode absolut edel aussehen kann. Stylish sowieso. Manche Materialien möchte man am liebsten sofort berühren, und viele Stücke lösen den „haben wollen“-Reflex aus.

Greenshowroom: viele Labels sind dabei

Die Salonshow im Postbahnhof ist immer eine gute Gelegenheit, sich über schon bekannte und neue Labels zu informieren. Und das mit dem Berühren klappt auch, denn im Rahmen des Greenshowrooms gibt es auch eine Eco-Fashion-Messe, und bei der sind die Labels aus der Show mit dabei – und noch einige mehr.

Wärmendes aus Kaschmir

Kaschmir gehört zu den Lieblings-Materialien vieler Designer, und bei der Show am 19. Januar waren gleich mehrere Kaschmir-Labels dabei – Bodios Yak & Cashmere, Altai Cashmere, Blue Sky Cashmere und Gobi Organic by Sarazul Cashmere tragen das Material sogar im Namen.

Klassiker und Edles von Lanius

Sehr edel sind die Stücke der Kölner Designerin Claudia Lanius. Der schwarze, schmal geschnittene Anzug mit weißer Bluse gehört eher zu den Klassikern, auffälliger ist die weite senfgelbe 3/4-Hose, die auf dem Laufsteg mit rostbraunen Strümpfen und High Heels mit einer dunkelblauen Jacke kombiniert wurde – sehr edel.

In Berlin kann man Stücke von Lanius (www.lanius-koeln.de) unter anderem bei Nachtigäller natürlich (Sesenheimer Str. 1, Ecke Goethestraße) und bei Anais – grüne Mode (Güntzelstraße 24/25) kaufen.

Jacken aus Yak-Wolle

Außergewöhnlich sind die Stücke von Uujin, einem mongolischen Label – es verwendet Yak-Wolle für seine Kleider, Jacken und Capes – einfarbig braun, beige oder grau, aber auch mit zarten Mustern.

Kaschmir aus der Mongolei

Auch einige der Kaschmir-Labels, die Kollektionen beim Greenshowroom gezeigt haben, kommen aus der Mongolei – allerdings war das Label Edelziege der Deutsch-Mongolin Saruul Fischer diesmal nicht dabei.

Streifen von breit bis auffällig: Xess + Baba

Für alle, die Streifen lieben, ist die Schweizer Marke Xess + Baba (www.xessbaba.ch) eine gute Wahl. Enge und quere, schmale und breite Streifen in den unterschiedlichsten Farben gibt es, manches auffällig bis gewagt (Mustermix! Farbmix!), anderes eher dezent. In Berlin bekommt man die Mode u.a. bei Nachtigäller Natürlich und Schwarzes Schaf (Jungfernstieg 4b und Westfälische Str. 29).

Jackenmäntel von Karin Merkl

Jacken und Mäntel (oder eine Verbindung aus beiden, kurz JackenMantel genannt), Schals in den unterschiedlichsten Varianten, Capes, Pullover und Kleider, aber auch Seidenschals in den unterschiedlichsten Farben sind das Markenzeichen von Karin Merkl und ihrem Label Austriandesign. In Berlin bekommt man die schönen Stücke leider nicht, es gibt aber einen Online-Shop (www.austriandesign.at).

Walk und Seide

Ein wunderschöner orangefarbener Mantel aus gewalkter Wolle gehört zu den auffälligsten Stücken des Labels WalkBoxx/Silkboxx aus Eurasburg südlich von München. Constanze Janusch und Cosima Wachs wollten sich nicht auf ein Material festlegen und schufen einfach zwei Labels – eines für Seide (Silkboxx), eines für Walk (Walkboxx). Die Besonderheit der Seidenstücke sind außergewöhnliche Fotomotive, die darauf gedruckt wurden. Kaufen kann man die Kollektionen online (www.boxxfashionshop.com).

Elsien Gringhuis: Batik-Stil und edle Formen

Zu den „alten Bekannten“ beim Greenshowroom gehört das Studio Elsien Gringhuis (www.elsiengringhuis.com) aus den Niederlanden. Die Designerin ist bekannt für durchaus eigenwillige Schnitte – etwa Blusen mit rund zulaufenden Ärmeln, die, von vorne betrachtet, einen Kreis bilden. Ihre aktuelle Kollektion ist weniger gewagt, aber äußerst edel, mit Blusen im Batik-Stil, langen Mänteln, Materialmix aus Seide und Strick. Ganz geradlinige Stücke gibt es ebenfalls. Kaufen kann man die Kollektionen in Berlin bei Möon (Schönleinstraße 10).

Raffinierte Schnitte bei Somyso

Einer meiner Favoriten der Show war ein knallrotes Seidenkleid des Labels Somyso. Die Schweizer Designerin Soma Jud setzt auf sehr weibliche Formen und raffinierte Details. Das rote Kleid ist eng anliegend und hat Raffungen und Abnäher in Hüfthöhe und Volants am Kragen – ein Traum. In Berlin kann man die Kollektionen leider nicht kaufen, es gibt aber einen Onlineshop (www.somyso.ch).

Greenshowroom: Labels von Cocccon bis Deepmello

Einige Labels, die bisher oft ihre Kollektionen beim Greenshowroom gezeigt haben, waren diesmal nicht dabei – Cocccon etwa und Deepmello stellten aber immerhin bei der Messe aus. Cocccon-Seidenprodukte bekommt man aber trotzdem auch in Berlin (bei Maria Schumacher, Hedwigstr. 1), online sowieso: www.cocccon.de, Deepmello hat einen Onlineshop (www.deepmello.com).
Weitere Infos über den Greenshowroom: www.greenshowroom.com


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